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27.10.2015, 14:00 Uhr | Heek-Nienborg
 
Nachmittag in Heek-Nienborg mit FU Ahaus und FU Legden-Asbeck
Viele Heeker, Ahauser und Legdener Frauen waren der Einladung gefolgt und verbrachten gemeinsam interessante, sowie informative und unterhaltsame Stunden.
Heek-Nienborg -
Erste Station war das Jugendhaus „ZaK – Der Treff“. Bei Kaffee und Kuchen stellten die Leiterin der Jugendhauses, Frau Marina Böing und ihre sozialpädagogische Mitarbeiterin, Frau Verena Grothe ihre Arbeit im Jugendhaus vor. Träger des Hauses ist das Jugendwerk Heek-Nienborg. Täglich besuchen ca. 30-40 Kinder und Jugendliche (Grundschulalter bis ca. 25 Jahre) die Einrichtung, um sich mit Freunden dort zu treffen, zu spielen, auch um Probleme zu besprechen oder einfach nur „zweckfreie Zeit“ zu genießen. Die zwei Vollzeitkräfte werden bei ihrer Arbeit unterstützt von einer Bundesfreiwilligendienstlerin sowie ehrenamtlichen Helfern, die sowohl bei den zahlreichen Aktionen als auch z. B. ein Thekenteam stellen. Im Jahr 2014 wurden zusätzlich 60 Aktionen durchgeführt, die insgesamt von 1.500 Teilnehmern genutzt wurden. Dazu gehört auch die verlässliche Betreuung, die jeweils eine Woche in den Ferien angeboten wird. Als nächste Station besuchten die Frauen die „Alte Schule“ in Nienborg auf der Burg. Das Gebäude wurde kürzlich erst als 8. Haus der Landesmusikakademie NRW nach aufwendiger Renovierung eröffnet. Hubert Steinweg, Geschäftsführer der Fördergesellschaft der LMA führte durch die Räumlichkeiten und berichtete über die Landesmusikakademie im Allgemeinen und über die Renovierung speziell der „Alten Schule“. 1,7 Mio. Euro wurden hier investiert, finanziert u. a. durch das LEADER-Programm, den Kreis Borken, die Gemeinde Heek, die Fördergesellschaft der LMA, die Sparkassen-Stiftung und die RWE durch Sachspenden. In dem Gebäude sind nun Probenräume für Chöre und Orchester sowie auch Büroräume untergebracht. Die Besichtigungstour führte zum Abschluss ins „Lange Haus“ auf der Burg, ebenfalls ein Gebäude der LMA. Herr Steinweg gab auch hier einige Erläuterungen zur Geschichte und die Nutzung des Hauses. Ehemals war hier die Gemeindeverwaltung im Erdgeschoss sowie Wohnungen im Obergeschoss untergebracht. Für die Nutzung der LMA wurde das Gebäude nach den Grundsätzen des Denkmalschutzes renoviert. Heute ist im Obergeschoss der Kammermusiksaal, im Erdgeschoss mehrere Gruppenräume und im Keller die Burgstube eingerichtet. In der Burgstube hörten die Frauen der CDU Frauen Union dann in passendem Ambiente Leseproben von Albert Bömer aus seinem Buch „Nebeltänze“, das in diesem Jahr beim Agenda-Verlag erschienen ist. Das Buch handelt vom 30-jährigen Krieg, denn Geschichte und besonders die Geschichte Nienborgs hat Bömer schon immer fasziniert. Die Charaktere in seiner Geschichte tragen zum Teil erfundene Namen, die meisten sind aber „echte“ Nienborger Namen, die es jedoch heut so nicht mehr gibt. Ca. 2.500 Stunden hat er in 7 Jahren mit Recherchen, zusammen tragen von Informationen und dem Schreiben verbracht.
aktualisiert von Silvia Pieper, 16.12.2015, 19:19 Uhr